Projekttage der 5Ra und 3Rb in Kaprun und Mittersill

Am Montag dem 1. Juli 2013 machte sich unsere Klasse 5Ra(KV Leonhard Fischhuber) in Begleitung der 3Rb (KV Claudia Diller) via Bahn zum Kraftwerk Kaprun auf. Nachdem wir unsere Herberge bezogen hatten, machten wir uns sofort auf den Weg zur Bushaltestelle. Ein Bus brachte uns dann auf 2000 Meter zu den Staumauern hoch, wo wir das herrliche Wetter im Hochgebirge und die atemberaubenden Blicke auf die Staumauern genossen. Anschließend wurden wir von einem Angestelltem durch die Staumauer geführt, was an sich schon ein Erlebnis war, da man einen Eindruck davon bekam, wie sich die Arbeiter vor knapp 80 Jahren beim Erbauen des Staudamms fühlten. Am Abend wanderten wir auf einem Holzsteg durch die Sigmund-Thun Klamm in Kaprun. Es war atemberaubend. Links und rechts meterhohe Steinwände und unter uns das rauschende Wasser. Manchmal traf uns sogar ein tropfen Wasser auf den Kopf, aber das störte niemanden, es war sogar lustig. Nachdem wir am Ende ankamen, setzten wir uns an ein Lagerfeuer, wo uns  ein Mann eine Sage über die Klamm erzählte, während wir Ofenkartoffel mit Knoblauchsauce aßen. Als Abschluss bekamen wir Fackeln, mit denen wir dann durch einen Wald spazierten. Es war schon dunkel, aber wir brachten Licht mit unseren Fackeln in die Nacht. Ein wunderschöner Abend!

Am zweiten Projekttag fuhren wir mit der Lokalbahn nach Mittersill. Als wir dort ankamen, gingen wir vom Bahnhof zu Fuß zum Nationalparkzentrum. In diesem Museum gibt es sehr viel zu entdecken. Es ist kein einfaches Museum, in dem man sich schnell langweilt, im Gegenteil! Es gibt nicht nur interessante Sachen zum Anschaun, sondern auch zum Anfassen und Anhören. Ein besonderes Highlight war das 360° Kino. Man konnte Kino einmal ganz anders erleben. Bei Badewetter ließen wir die beiden Projekttage im Strandbad in Zell am See gemütlich ausklingen. Ein Ausflug, der sich gelohnt hat!

Mehr Fotos zum Ansehen und Downloaden gibt’s unter: https://www.dropbox.com/sh/45pv7ims90lo8av/yHlQizksre

Text: Franz Haidinger und Martin Dahlmann