Leistungsbeurteilung

Leistungsbeurteilung (= Notengebung) ist ein wesentlicher Bestandteil des Schul- und Unterrichtsgeschehens. Gesetzliche Grundlage ist die Leistungsbeurteilungsverordnung (LBVO) des Unterrichtsministeriums. Zusätzlich wird in den Informationsblättern zum Schulrecht (Teil 3) des Ministeriums diese Verordnung ausführlich erläutert.

Im Rahmen der Qualitätsentwicklung (SQA) am Halleiner Gymnasium ist als ein Schwerpunkt die Transparente Leistungsbeurteilung gewählt worden.

Zielsetzung

  • Jede Lehrkraft ist angehalten seine Leistungsbeurteilung zu verschriftlichen und dadurch zu überdenken.
  • Für die SchülerInnen und deren Erziehungsberechtigte soll die Leistungsbeurteilung klarer und nachvollziehbarer werden.
  • Eine gewisse Harmonisierung innerhalb einer Fachgruppe wird angestrebt. Individuelle Akzente sind möglich.

Die Festlegungen in der Transparenten Leistungsbeurteilung dienen als Orientierung und zur Information. Sie sind keineswegs rechtsverbindlich.

Hier geht es zur Transparenten Leistungsbeurteilung der einzelnen Fächer in den jeweiligen Klassen (nur als angemeldeter Benutzer möglich).

Beurteilungsstufen (=Noten) LBVO § 14

Schularbeiten

Laut Lehrplan gibt es für Schularbeiten hinsichtlich Zahl und Dauer folgende Festlegungen:

Nachholen von Schularbeiten

Unterstufe: Wenn mehr als die Hälfte der Schularbeiten im Semester versäumt wurden

Oberstufe: Wenn mehr als eine Schularbeit im Semester, müssen mindestens zwei Schularbeiten erbracht werden

Tests

Unterstufe

  • Max. 15 Minuten pro Test
  • Gesamtdauer pro Fach und Semester max. 30 Minuten

Oberstufe

  • Max. 20 Minuten pro Test
  • Gesamtdauer pro Fach und Semester max. 50 Minuten

Feststellungsprüfung

  • Falls aufgrund mangelnder Anwesenheit (gerechtfertigt oder nicht gerechtfertigt) keine sichere Beurteilung möglich
  • Verständigung nachweislich spätestens 2 Wochen vorher (genaue Uhrzeit eine Woche vorher)
  • Schularbeitenfach schriftlich (50 Minuten; wenn mehrstündige Schularbeiten 100 Minuten) und mündlich (dazwischen 1 Stunde Pause).
  • Dauer: mündlich 15-30 Minuten, mit Beisitzer
  • Praktische Prüfungsdauer beträgt 30 bis 50 Minuten
  • Prüfungsstoff ist der versäumte Stoff bzw. jener Lehrstoff, über den keine Leistungsbeurteilungen vorliegen
  • In die Beurteilung sind die übrigen Leistungen des Semesters mit einzubeziehen, 
    Beurteilung = Note im Zeugnis!
  • Bei gerechtfertigter Abwesenheit (=ärztliche Bestätigung) neuer Termin, falls dieser wieder nicht wahrgenommen werden kann, „nicht beurteilt“, Nachtragsprüfung.
  • Bei nicht gerechtfertigter Abwesenheit „nicht beurteilt“, keine Nachtragsprüfung, keine Aufstiegsberechtigung
  • Es gibt keine Wiederholung der Feststellungsprüfung.
  • Nachtragsprüfung kann innerhalb von 2 Wochen wiederholt werden